Ursachen für Algenwachstum

Grundsätzliches

Fadenalgen und Schwebealgen treten in der Regel abwechselnd auf. Ist der Teich durch eine Algenblüte von Schwebealgen betroffen, fehlt den Fadenalgen das notwendige Licht um zu wachsen. Sind die Schwebealgen verschwunden, gibt es für die Fadenalgen die optimalen Bedingungen.  Solange genügend Nährstoffe im Wasser gelöst sind, haben Sie Algen. Bedenken Sie bei der Nutzung von Mitteln gegen Algen immer, dass Sie zwar kurzfristig die eine Algenart verdrängen können, letztendlich aber nur die Reduzierung der Nährstoffe im Wasser für eine dauerhafte Lösung des Problems hilfreich ist.

Nährstoffe

Ohne Nährstoffe keine Algen. Dieser einfache Satz ist in der Realität nicht umsetzbar. Nährstoffe gelangen über viele verschiedene Wege in den Teich:

  • Futter
  • Teicherde
  • Blätter
  • Staub
  • Regen
  • Tierausscheidungen (z.B. Fische, Vögel)
  • Wasser

In einem natürlichen Teich hält sich das Verhältnis zwischen den Organismen in der Regel in der Balance. Nimmt das Algenwachstum allerdings überhand kann der Teich „umkippen“ was durch einen moderigen Geruch begleitet wird. Dies entsteht durch den fehlenden Sauerstoff. Am Tag wird zwar durch die Algen Sauerstoff erzeugt, in der Nacht kehrt sich dieser Vorgang allerdings um. Sind dann zu viele Algen im Wasser wird der Sauerstoff entzogen, was zum Sterben der anderen Lebewesen (z.B. Fische) führen kann.

In einem künstlich angelegten Teich, der auch noch mit Fischen besetzt ist, kann es schnell zu einer Überdüngung kommen. daher ist es notwendig das Teichwasser zu filtern. Dies kann über eine natürliche Filterung (Wasserpflanzen) oder über einen entsprechende Filteranlage gewährleistet werden. In beiden Fällen ist die richtige Dimensionierung wichtig.

Licht

Algen brauchen Licht zum Wachsen. Daher ist ein Teich im Schatten weniger von Algen betroffen, als ein Teich der in der prallen Sonne steht. Planen Sie daher Ihren Teich immer im Halbschatten oder sorgen Sie durch entsprechende Sonnensegel für eine Beschattung.